Metallische Bindung

In der in der Bindungsform "Metallbindung" befinden sich die Metallatome in einem Kristallgitter. Die Außenelektronen der Metallatome sind jedoch so locker gebunden, dass sie sich leicht von Atom zu Atom verschieben lassen und somit frei beweglich sind. Beispiel: Kupfer

  • Jedes Cu-Atom kann leicht zwei Elektronen an das Elektronengas abgeben, das für die Metallbindung zur Verfügung stehen.
  • Durch die Elektronenabgabe wird das ehemalige Kupferatom zu einem geladenen Teilchen, dem Cu-Ion. Dieses ist energetisch stabiler.
  • Die metallische Bindung ist nicht sehr stark, daher ergibt sich bei Metallen die bekannte gute Verformbarkeit, meist nicht sehr hohe Schmelztemperatur (Ts).

Freie Elektronen sind vorhanden. Sie sind die Ursache für der guten Leitfähigkeit für Strom und Wärme. Während die Metallatome fest an ihre Plätze im Gitter gebunden sind, gehören die Elektronen keinem bestimmten Kation (Atom) mehr an. Alle Elektronen bilden nun das sog. Elektronengas, eine negative Ladungswolke zwischen den Atomrümpfen! Daher ist es problemlos möglich, andere Atome in diese Struktur einzubringen. (s. Austausch-Mischkristall, Einlagerungsmischkristall)



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