
Durch die weltweite Wirtschaftskrise liegt für unsere Branche ein schwieriges Jahr hinter uns. Bereits kurz nach der Budgetphase für 2009 brachen die Märkte ein und auch die Metallpreise folgten in nicht erwarteter Höhe diesem Trend. Die Branche musste Umsatzeinbrüche bis zu 45 % im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen.

Aus Anlass des HochschulKupferSymposiums HKS 2009 möchte ich in diesem Editorial der Zeitschrift METALL eine Entwicklung ansprechen, die einen Bogen spannt zwischen der Region Ruhrgebiet, in der wir gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Werkstofftechnik der Universität Duisburg-Essen unser nunmehr sechstes Symposium abhalten, dem Informationszeitalter in dem wir alle leben und den Veränderungen, die sich rund um das Thema Information im Deutschen Kupferinstitut abspielen.
Endlich: Erste gute Nachrichten kommen aus dem Edelstahlbereich: Zeitweilige Produktionskürzungen werden nach und nach aufgehoben (siehe METALL-News Seite 520). Das International Stainless Steel Fo- rum (ISSF) spricht in seiner aktuellen Statistik davon, dass eine signifikante Erholung in der Edelstahl-Produktion begonnen haben könnte. Dafür spricht, dass alle Regionen - mit Ausnahme von Ost-Europa und Amerika – einen deutlichen Produktionszuwachs im zweiten Quartal des Jahres verzeich- neten. China und Asien meldeten einen Zuwachs von rund 30 Prozent gegenüber dem ersten Quartal, West- Europa/Afrika meldete einen Anstieg von 20 Prozent.
Elektrofahrzeuge sind derzeit in den Medien überaus präsent. Und die Bundesregierung setzt sich mit dem im August 2009 verabschiedeten Entwicklungsplan Elektromobilität äußerst ehrgeizige Ziele: Deutschland soll danach zum Leitmarkt für Elektromobilität werden. Bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Im Jahr 2030 könnten es über 5 Mio. Fahrzeuge sein. Bis 2050 erwartet die Regierung laut dem Entwicklungsplan, dass der Verkehr in den Städten überwiegend ohne fossile Brennstoffe auskommen könne. Dabei erhebt sich die Frage: Wie realistisch sind solche Pläne eigentlich?
Automotive Materials deckt als erste Fachzeitschrift werkstoffübergreifend die gesamte Prozesskette des automobilen Leichtbaus ab – von der Materialentwicklung über die Verarbeitung der Werkstoffe bis hin zum Recycling der Bauteile.
Das internationale Magazin ALUMINIUM befasst sich mit allen Fragen, die den Werkstoff, seine Gewinnung, Verarbeitung, Recyclebarkeit sowie seine Anwendung betreffen. Aluminium-Länder-Editionen erscheinen zu speziellen Veranstaltungen in China und Russland in der jeweiligen Landesprache.
Informiert als führende Fachzeitung für den gesamten deutschsprachigen Raum über die werkstoffspezifischen Eigenschaften von Aluminium, neueste Verarbeitungstechnologien und innovative Anwendungen in den unterschiedlichsten Branchen und Industriezweigen.