Sie folgen auf die Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie und des Bundesverbandes Glasindustrie, Dr. Utz Tillmann und Dr. Johann Overath. Kneer nannte als aktuelle Hauptaufgabe der EID, die deutsche Energiewende kritisch zu begleiten: „Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Herku-lesaufgabe, die nur mit den Grundstoffindustrien gelingen kann. Deutschland muss noch einen weiten Weg zurücklegen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.“ Die energieintensiven Branchen hätten ein existentielles Interesse daran, dass die Energiewende gelingt, so Kneer.
Basten forderte von der Politik, die Ergebnisse der Energiewende regelmäßig zu überprüfen: „Die Politik hat mit der Energiewende eine große Verantwortung über-nommen. Dazu gehört auch, dass sie bei Fehlentwicklungen nicht tatenlos zuse-hen darf, sondern nachjustieren muss.“ Ein transparentes Monitoring der Ener-giewende sei deshalb nur ein erster Schritt, erläuterte Basten: „Die Umsetzung der Energiewende braucht zusätzlich ein vorausschauendes Projektmanagement. Dieses muss sicherstellen, dass die Belastungsfähigkeit der Industrie nicht über-schritten wird. Energie ist für unsere Branchen ein existenzieller Standortfaktor.“ Die Energieintensiven Industrien informieren auch in einem neuen Flyer über ihre Arbeit in Deutschland. Unter dem Dach der EID arbeiten seit acht Jahren in einer Allianz die Verbände der Branchen Baustoffe, Chemie, Glas, NE-Metalle, Papier und Stahl zusammen
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