Der VCI erwartet, dass die deutsche Chemieproduktion 2012 um 1,0 Prozent zulegen wird. Auch die Erzeugerpreise sollen mit 1,0 Prozent in der gleichen Größenordnung steigen. Für den Umsatz rechnet der VCI mit einem Plus von 2,0 Prozent. VCI-Präsident Dr. Klaus Engel erklärte: „Es ist schwer, eine treffsichere Vorhersage für die kommenden 12 Monate zu machen. Der Nebel ist in jüngster Zeit dichter, die Sichtweite geringer geworden.“ Die ungelösten Schuldenkrisen in der EU und den USA, die Konsumenten und Unternehmen zunehmend verunsicherten, wirkten sich dämpfend auf das Chemiegeschäft im nächsten Jahr aus. Von Krisenstimmung könne aber in der Branche keine Rede sein, betonte Engel: „Auch 2012 wird es für die chemische Industrie aufwärts gehen, wenn auch langsamer als in diesem Jahr.“ Die Prognose des VCI stützt sich auf verschiedene Faktoren: Nach derzeitigen Expertenschätzungen wird das Bruttosozialprodukt in Deutschland und der EU 2012 um rund 1 Prozent ansteigen – wovon auch die Industrie profitiert. „Wenn unsere wichtigste Kundengruppe, die rund 22 Prozent zur Wertschöpfung in diesem Land beisteuert, weiter wächst, besteht kein Grund, dass die Chemie nicht in ähnlicher Größenordnung zulegen sollte“, erklärte Engel. Rund 80 Prozent der Produktion chemischer Erzeugnisse gehen an industrielle Abnehmer. Auch die Entwicklung der Lagerbestände für Chemikalien bei den Industriekunden spricht nach Ansicht des VCI nicht dafür, dass 2012 mit einer Rezession in der Branche gerechnet werden müsse. Ein bremsender Effekt für das Chemiegeschäft, so der VCI-Präsident, sei hier ebenso wenig zu erwarten wie von der Entwicklung des Ölpreises. Stabilisierend wirke zudem, dass der Anteil der deutschen Chemieexporte in die globalen Wachstumsregionen Asien, Lateinamerika und Osteuropa kontinuierlich steige.
Politische Unsicherheitsfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung in 2012
Die aktuellen News von Metall-web.de gibt es jetzt auch als RSS-Feed. Selbst wenn Sie einmal nicht auf Metall-web.de online sind, entgeht Ihnen keine Nachricht mehr. Sobald ein neuer Artikel auf Metall-web.de veröffentlicht wird, erscheint er im RSS-Feed. Den RSS-Feed zu abonnieren ist ganz einfach und natürlich kostenlos.
Weitere Informationen zum RSS-Feed
RSS-Feed direkt abonnieren

Metall, die internationale Fachzeitschrift für Metallurgie, konzentriert sich auf die NE-Metalle. Im Mittelpunkt stehen die Basismetalle Kupfer, Zink, Aluminium, Magnesium, Blei,Titan, Nickel und Zinn aber auch Technologie-, Edel- und Sondermetalle sowie Edel- und Spezialstähle.
In der Zeitschrift World of Metallurgy – ERZMETALL erscheinen technisch-wissenschaftliche Originalarbeiten, die sich mit der Aufbereitung und Verhüttung bis hin zur Verarbeitung, vorrangig von NE-Metallen befassen. Weitere Schwerpunkte bilden die Metallanalyse und spezielle Bereiche der Umwelttechnik.
Weitere Informationen zum Magazin World of Metallurgy – ERZMETALL
Die Berichterstattung der World of Mining umfasst die gesamte Breite der bergbaulichen Rohstoffgewinnung. Dazu gehören die Lagerstättengeologie, die Planung bergbaulicher Anlagen, die Gewinnung, Förderung, Veredlung und Nutzung sowie die sowie die Rekultivierung und Altlastensanierung.
Weitere Informationen zu World of Mining – Surface & Underground