06. Juli 2010 | Recycling

Interseroh rechnet mit deutlichem Ergebnisplus

Der börsennotierte Umweltdienstleister und Rohstoffhändler INTERSEROH SE mit Sitz in Köln rechnet für 2010 mit einer sehr deutlichen Steigerung seines Ergebnisses. Anlässlich der Hauptversammlung der INTERSEROH SE sagte der Vorstandsvorsitzende, Dr. Axel Schweitzer: „Auf der Grundlage des guten operativen Geschäfts und beflügelt von der Trendwende an den Rohstoffmärkten sind wir erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet. Da sich der positive Trend des ersten Quartals auch im April und Mai fortsetzte, rechnen wir auf Gesamtjahressicht mit einer sehr deutlichen Steigerung des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr, weiterhin von stabilen Rohstoffmärkten ausgehend.“

Interseroh Dortmund, Foto: METALL

Schweitzer zeigte sich zuversichtlich, dass der Bedarf an Rohstoffen in den nächsten Jahren weltweit weiter ansteigt. Als führender Umweltdienstleister und Rohstoffhändler orientiere sich Interseroh strategisch an den Wachstumsmärkten der Zukunft und entwickle sich „mehr und mehr von einem nationalen zu einem internationalen Rohstofflieferanten“. Dafür wurde im Stahl- und Metallbereich die asiatische Exportkompetenz gestärkt und im Segment Dienstleistung die Palette an Entsorgungsdienstleistungen in Osteuropa ausgebaut. Im Segment Rohstoffhandel wurden die Distributionskanäle neu strukturiert, um die internationale Vermarktung von Altpapier und gebrauchten Kunststoffen weiter zu forcieren.

In seiner Rede machte der Vorstandsvorsitzende weiterhin „auf die beiden größten Megatrends“ aufmerksam, die Interseroh in den nächsten Jahren bedienen werde: Neben dem Trend der Rohstoffverknappung und der damit einhergehenden ansteigenden Nachfrage nach Sekundärrohstoffen werde Interseroh von der wachsenden Bedeutung ökologisch vorteilhafter Produkte profitieren. Schweitzer nannte in diesem Zusammenhang das innovative Kreislaufsystem zum Transport von Lebensmittelkisten, bei dem herkömmliche Abfälle ganz substituiert werden. Größter Auftraggeber ist ALDI Süd. Der Vorstandsvorsitzende betonte, dass Deutschland in punkto Recyclingtechnologie und Wiederverwertung weltweit führend sei. Schweitzer ist überzeugt, dass „die Umweltbranche mittelfristig zum wichtigsten Wirtschaftszweig Deutschlands aufsteigt“ und mit einem geschätztem Marktvolumen von 470 Milliarden Euro im Jahr 2020 mehr als die gesamte deutsche Automobilbranche umsetzen wer




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