11. December 2011 | Leichtmetalle

Trimet überzeugt mit Effizienz entlang der Wertschöpfungskette

Industrieller Klimaschutz bei Trimet am Standort Essen überzeugt Politik // NRW-Minister Remmel betont Bedeutung der Unternehmensinitiative „Metalle pro Klima“ und die Leistungen zur CO2-Reduzierung der energieintensiven Industrien in NRW // NRW soll Industrieland bleiben

Auf eine positive Leistungsbilanz im industriellen Klimaschutz blickten Dr. Martin Iffert, Vorsitzender des Vorstandes der Trimet Aluminium AG und Martin Kneer, Hauptgeschäftsführer der WirtschaftsVereinigung Metalle bei einer Regionalveranstaltung der Unternehmensinitiative „Metalle pro Klima“ zurück. Sie präsentierten gemeinsam mit den Effizienzexperten der Trimet, Heribert Hauck, Leiter Energiewirtschaft und Dr. Hubert Koch, Leiter Forschung und Entwicklung die Material-, Energie- und Ressourceneffizienz-Best Practice Beispiele des Aluminium-Produzenten aus Essen vor Gästen aus der nordrhein-westfälischen Politik aus Stadt, Land und Bund. Kneer und Dr. Iffert unterstrichen die Rolle und Bedeutung der NE-Metallindustrie bei der konkreten Umsetzung der Energiewende: „Ohne NE-Metalle keine Energiewende. Der Netzausbau, die Steigerung der Kraftwerkskapazitäten und Energiespeicher basieren auf Nichteisen-Metallen wie Aluminium, Kupfer, Zink, Nickel und Blei. Es dreht sich kein Windrad und wirkt keine Solarzelle, es fährt kein E-Mobil und Zug und es funktioniert keine Gebäudetechnik – ohne Nichteisen-Metalle, ohne sie gibt es kein modernes Leben!“ Der NRW-Minister Johannes Remmel (GRÜNE), der auf Einladung von „Metalle pro Klima“ zur Trimet kam, sah die Zusammenkunft mit der Unternehmensinitiative Metalle pro Klima als wichtige Dialogplattform und gute Initiative. Der Klimawandel sei eine globale und europäische Herausforderung, die mit der zunehmenden Nachfrage nach Ressourcen und Rohstoffen angenommen werden müsse. Die Energiewende sei zu schaffen, auch wenn in den Mühen der Ebene noch wenige Fortschritte festzustellen seien. Nordrhein-Westfalen sei industrielles Kernland und müsse das auch bleiben. Wer außer der Industrie solle die Anforderungen erfüllen, um die anstehenden Aufgaben, zu bewältigen. Es liege auf der Hand, dass die energieintensiven Wertschöpfungsketten gebraucht werden und zu erhalten sind. Die nordrhein-westfälische Landesregierung setze sich für die energieintensiven Industrien ein. Für die Industrie als Teil der Lösung gehe es um Planungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit, um Investitionen im Industrieland zu sichern. Die kommunalen Entscheider und Repräsentanzen der Bundes- und Landespolitik sind beeindruckt von der Unternehmensinitiative und den Leistungen der Unternehmen. Trimet und die Branche der Nichteisen-Metallindustrie überzeugen mit ihren Leistungsbeweisen. Thomas Kufen, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen sprach sich für den Industriestandort Essen aus und diskutierte die Chancen und Möglichkeiten von Industriestrompreisen, wie sie in anderen europäischen Ländern existierten, um die energieintensiven Industrien zu entlasten.

Die Trimet zeigt als Gründungsmitglied der Unternehmensinitiative „Metalle pro Klima“ mit zwanzig weiteren Mitgliedsunternehmen, was die Nichteisen-Metallindustrie im industriellen Klimaschutz, zu Ressourcen- und Energieeffizienz leistet. Sie zeigt als einzig verbliebene Klimaschutzinitiative der Industrie auf, welche Potenziale in den Unternehmen auch für die Zukunft bestehen und welche Kompetenzen dort verankert sind. Die Best Practice-Beispiele der Trimet unterstreichen den wissens- und technologiebasierten Ansatz und die unverzichtbare Lösungskompetenz beim Klimaschutz. Die Initiative leuchtet Chancen und Risiken der internationalen und nationalen Klimapolitik aus. Erfolgreicher Klimaschutz verwirklicht sich in der Nichteisen-Metallindustrie in den drei Bereichen Produktion, Produkte und Recycling. Effiziente Anlagentechnik in der Industrie vermindert den Ausstoß klimarelevanter Spurengase in der Produktion. Klimaschutztechnologien erfordern Produkte, die auf den Werkstoffeigenschaften von Aluminium basieren. Effizientes Recycling schließt Rohstoffkreisläufe und schont die natürlichen Ressourcen. Durch CO2-Einsparung in der Produktion, langlebige Produkte und modernes Recycling leisten die Mitgliedsunternehmen von „Metalle pro Klima“ unverzichtbare Beiträge und branchenspezifische Zukunftsimpulse. Die Themen Klimaschutz, Ressourcen- und Energieeffizienz sind und bleiben für die Industrie und die Unternehmensinitiative ein nachhaltiges Megathema.

„Die Industrie ist Problemlöser und Schrittmacher im Klimaschutz. Sie setzt sich für Balance von Ökonomie und Ökologie ein. Internationale Wettbewerbsfähigkeit ist eine Grundvoraussetzung für die Aufrechterhaltung der Produktion in Deutschland. Denn nur dann ist die energieintensive Industrie in der Lage, weiterhin die Leistungen und Beiträge zum industriellen Klimaschutz zu erbringen. Und im Umkehrschluss ist nur dann die Bundesregierung und auch die Europäische Kommission in der Lage, sich weiterhin eine Vorreiterrolle in der internationalen Klimaschutzpolitik und den entsprechenden internationalen Verhandlungen in Anspruch zu nehmen“, sagte Kneer zu den Vertretern der Politik aus Land und Bund




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