
Dazu Philipp Jerusalem, Leiter Vertrieb und Marketing bei TITAL: „Wir legen großen Wert darauf, dass in den Workshops stets aktuelle Entwicklungen der Bauteiloptimierung in Guss thematisiert werden. Wir selber sind ein stark F&E-getriebenes Unternehmen. Deswegen suchen wir immer auch den Dialog mit Wissenschaft und Forschung.“ Oftmals mündet das bei den Feingusstagen entfachte Interesse in einen weiteren Austausch zwischen TITAL und den Teilnehmern.
In der Regel gibt es nachträglich noch Detailfragen zu eigenen Zeichnungen der Teilnehmer oder den Konstruktionslösungen, die im Seminar präsentiert wurden. Für TITAL stellen derartige Kooperationen mit Hochschulen keineswegs Neuland dar: 2009 ist der Feingussspezialist mit dem An-Institut ACCESS der RWTH Aachen sowie weiteren Industriepartnern eine Forschungspartnerschaft eingegangen. Ziel der Verzahnung von Wissenschaft und Praxis ist es in diesem konkreten Falle, ein effizientes Gussverfahren für Triebwerksschaufeln aus der intermetallischen Legierung Gamma TiAl zu entwickeln.
Bei den kürzlich veranstalteten Feingusstagen erhielten die Teilnehmer im Zuge einer Werksführung Einblick in die Produktion; im Rahmen des Workshops wurden vielfältige Kosteneinsparpotenziale durch den Einsatz integral konstruierter und einbaufertiger Feingussteile erläutert. Ferner standen die besonderen Qualitätsanforderungen an Feinguss für die Luftfahrt im Fokus der zweitägigen Veranstaltung.
Ein weiteres Schwerpunktthema war das HERO-Premium-Casting®-Gießverfahren, ein Gießverfahren für hoch beanspruchte Aluminiumbauteile, auf das TITAL weltweit Patente hält. Die rasche Produktentwicklung im Feinguss, das Rapid-Prototyping-Verfahren, wurde ebenfalls im Expertenkreis diskutiert. Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer von der Komplexität des Fertigungsprozesses bei TITAL.
Philipp Jerusalem, Leiter Vertrieb und Marketing bei TITAL, dazu: „Die Besucher der Feingusstage berichten uns immer wieder von einem Aha-Erlebnis. Sie sehen bei uns direkt vor Ort, wie viele Arbeitsschritte vom anfänglichen Wachsmodell bis zur abschließenden Qualitätskontrolle notwendig sind.“ Dabei entwickeln sie ein besseres Verständnis für die Komplexität des Feingussprozesses und können daraus einfacher ein gussoptimiertes Bauteildesign ableiten. Um eine detaillierte Beurteilung der Fortbildungsveranstaltung zu erhalten, händigt TITAL den Teilnehmer regelmäßig einen Fragebogen aus, in dem verschiedene Qualitäts-Merkmale abgefragt werden. Den Feingusstagen wurde dabei wiederholt ein sehr positives Zeugnis ausgestellt – die Bewertungen anhand von Schulnoten liegen stets ausnahmslos im Einser- und Zweierbereich.
Die nächsten Feingusstage finden am 26. und 27. Oktober 2010 statt, außerdem jederzeit auf Anfrage. In englischer Sprache werden die Feingusstage am 7. und 8. September 2010 angeboten. Interessenten können sich bis eine Woche vorher anmelden bei Katharina Dlhos, 02904/981-160 oder Katharina.Dlhos@tital.de.
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