Demonstrations- Solarpark auf Kläranlagengelände

  • Präsentation von Nachführsystemen für Photovoltaikmodule
  • Nutzungsvertrag für 20 Jahre mit Verlängerungsmöglichkeit
  • Kooperationen mit Modul- und Wechselrichter-Herstellern

Nachführsystem vom Typ KemTRACK: Um bis zu 40 Prozent erhöhte

Stromversorgungen mit 24 oder 230 Volt, ausgeklügelte Monitoring- und Sicherheitskonzepte, Eigenstromversorgungen der Regelung und Antriebe mittels Batterien: Die KEMPER Solar GmbH zeigt die vielfältigen Variationsmöglichkeiten ihrer Nachführsysteme für Photovoltaikmodule künftig in einem eigenen Demonstrations-Solarpark am Hauptsitz des Unternehmens im westfälischen Vreden.

Björn Kemper, Geschäftsführer der KEMPER Solar GmbH und Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch unterzeichneten jetzt einen Nutzungsvertrag für das Gelände einer alten Kläranlage. Dort werden bis Ende Juni 20 Nachführsysteme vom Typ KemTRACK 60, 70 und 80 errichtet. Als Kooperationspartner konnten die Unternehmen aleo solar, für die Ausrüstung mit Photovoltaikmodulen, sowie SMA, Siemens und PowerOne, für die Bestückung mit Wechselrichtern, gewonnen werden.

Björn Kemper, Geschäftsführer der KEMPER Solar GmbH

„Wir freuen uns besonders darüber, dass wir künftig die vielfältigen Variationsmöglichkeiten unserer Nachführsysteme in einem eigenen Solarpark an unserem Heimatstandort Vreden zeigen können“, sagt Kemper. Der Nutzungsvertrag sieht vor, dass die KEMPER Solar GmbH das Kläranlagengelände für den Betrieb und die Präsentation des Solarparks nutzen darf, während die Stadt die abwassertechnischen Anlagen, die dort noch betrieben werden, weiterhin nutzenkann. Der Vertrag wurde zunächst für die Dauer von 20 Jahren mit einer Option um 5 Jahre Verlängerung geschlossen.

Nach Fertigstellung wird die Anlage über eine Gesamtleistung von bis zu 250 Kilowatt-Peak (kWp) verfügen. Errichtet werden jeweils fünf Modelle vom Typ KemTRACK 60 und 70 sowie zehn Modelle vom Typ KemTRACK 80. Die Nachführsysteme ermitteln über den Standort, das Datum sowie die Uhrzeit die exakte Position der Sonne und sorgen so stets für eine optimale Ausrichtung. Das Ergebnis: Eine im Vergleich zu fest installierten Anlagen um bis zu 40 Prozent erhöhte Stromausbeute. Der Betrieb der Nachführsysteme ist unabhängig von der herrschenden Wetterlage möglich, zusätzlich wird eine gegenseitige Abschattung bei flachen Sonneneinstrahlungswinkeln durch das sogenannte „Backtracking“ verhindert.

Die Steuerungen sind miteinander vernetzt, mit Windsensoren verbunden und können fernüberwacht werden.




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