
Aufgrund eines innovativen Ultraschallverfahrens kann mit diesem Handgerät die Dicke des Pulverlacks der meisten Pulversorten ohne eine vorherige Kalibrierung gemessen werden. Allerdings lässt sich bei speziellen Pulverlacken oder Trägermaterialien durch einfache Einstellung der Kalibrie-rungsmöglichkeiten die Genauigkeit verbessern. Die Messung der Schichtdicken vor dem Einbrennen der Pulverlacke bringt diverse Kostenvorteile mit sich. Der Anwender trägt exakt die jeweils erforderliche Menge des Pulvers auf. Neben dieser Materialersparnis kommt hinzu, dass die frühzeitige Kontrolle fehlerbehaftete Beschichtungen erkennt und ggf. deren Behebung noch vor dem Einbrennen bzw. Einsintern ermöglicht.
Das Gerät besteht aus einer Basiseinheit und der Ultraschall-sonde, wobei die Sonde die Messwerte drahtlos bis zu einer Entfernung von 10 m an die Basis übermittelt. Somit wird bei-spielsweise vermieden, dass ein Kabel an das aufgetragene Pulver stößt und es dadurch zu Störungen im Lackbild kommt. Beide Einheiten sind jeweils mit einem Display ausgestattet, welches Messwerte anzeigt. Die neue Technologie ermöglicht Messungen u. a. in engen Röhren, Sonderprofilen sowie auch an beweglichen Teilen. Der Messbereich für die Schichtdicken liegt abhängig vom Pulvertyp zwischen 20 bis 110 µm, bei einer Auflösung von 1 µm und einer Toleranz von ± 5 µm. Dabei erfolgen die Messungen aus einem Messabstand von ca. 18 mm zum Objekt. In der aktuellen Version des Gerätes wurde die Messgeschwindigkeit optimiert. Eine Messung dau-ert nun nur noch 1-2 Sekunde
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